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LAST AVENUE
18.07.2009: open air rothenburg,
inwil (lu).
cancelled!

24.7.2009: piedra libre open air,
freienstein bei embrach (zh).

31.07.2009: Grienen,
Winterthur-Sennhof

16.8.2009:cafe zähringer,
zürich (zh).

19.12.2009: Urschrei Nr. 6, Gemeindesaal,
Hausen a. A.


SPACE DEBRIS
10.09.2009: Dolder 2
Feuerthalen

11.09.2009: Tell Saal,
Ostermundingen

12.09.2009: Provitreff,
Zürich

31.12.2009: Alte Schule,
Wolfsbehringen tbc


GINGER
16.-19.07.2009: Bar Jeder Sinne,
Burg Herzberg Festival, Hessen (Hessen)

31.07.2009: Woodstock Open Air,
Mirapuri (I)

1.08.2009: Out in the Gurin (early show),
Vilters (SG)

1.08.2009:Grienen (late show)
Winterthur-Sennhof

14.08.2009: Salzhaus,
Winterthur

21.08.2009:HPs Garden Session,
Baden (AG)

22.08.2009: Kimock Open Air,
Baden Baden (D)

5.09.2009: Little Woodstock
Saarwellingen (D)

10.09.2009: Dolder2,
Feuerthalen

12.09.2009: Provitreff
Zürich.

02.10.2009: World Bar,
Zürich

09.10.2009: Das Haus
Eckernförde (D)

10.10.2009: Dragens Hule
Koebenhavn/Copenhagen (DK)

13.10.2009: Nörgelbuff
Göttingen (D)

17.10.2009: Belle Epoque,
Siegen (D)


STRAWBERRY JAM 1.08.2009: Feelgood Festival,
Niedergösgen

28.08.2009: Reithalle,
Balsthal (BL)

29.08.2009: Musig ide Altstadt,
Aarau (AG)

27.02.2010: Lindeball
Biel tbc

1.07.2010: Maienzug
Aarau tbc


BZZ
31.07.2009: Grienen,
Winterthur-Sennhof

long trips

Misty Glapf Tour 2007

DONNERSTAG, 19. JULI 9:30 UHR
Mit einem riesen Doots in der Hand trifft Fahrer Micha seinen ersten Passagier beim Carparkplatz am Sihlquai frühmorgens an. Als alle Rucksäcke, Taschen, Zelte und Instrumente in den roten Peugeot geladen sind, brechen die 5 auf, um sich mit dem Rest der Tourcrew an der Autobahnraststätte Kempttal zu treffen. In der Zwischenzeit laden Arie und Marc den kleinen roten Honda bis zum Dach...


Bei Kaffee und Gipfeli wird die Route festgelegt und werden die Sitzplätze verteilt. Ein Teil des Tourproviants (Pizzabrot vom Marc) wird dann aber auf dem Autodach (Honda von Aries Papi) vergessen und ist beim schon Einfahren auf die Autobahn in de Schweiz gebleebe.

DONNERSTAG, 19. JULI 16:00 UHR

Fünf Stunden und ein paar lustige deutschte Raststätten

später kommen die zwei Vehikel dann im hessischen Kaff Breitenbach an, wo das BURG HERZBERG FESTIVAL stattfindet; mit einem 15000-Seelen Zeltdorf namens Freakcity, zwei offiziellen Bühnen und einem Haufen Originalbands und Acts die ihr Schaffen der Musik der 60er und 70er Jahre verschrieben haben.

Hier beim MISTY GLAPF-Jamzelt auf der HAS-Bühne trifft sich die gesamte Tourfamily zum ersten Mal:
Sängerin Meli aus Nürnberg, Gitarrist Gaisser, Bassist Geuermichi, Gitarrist Flo und Keyboarder Fäbu von der Grateful Dead-Coverband AOXOTOXOA, Roadie Thilo aus Berlin, Tourhund Chica und die GINGER-Mannschaft: Gitarrist Marc, Gitarrist Micha, Drummer Ändoots und Bassistin Arie.

DONNERSTAG, 19. JULI 22:00 UHR

Als dann alle ordentlich geglapft sind
und ein kultureller Austausch in Sachen Bier stattgefunden hat (Feldschlösschen gegen Wicküler), spielen GINGER das erste Set des Abends auf der heimlichen "Hauptbühne". Unsere direkt anliegenden Zeltnachbarn sind alle begeistert von diesen Privatkonzerten, für die man noch nicht mal zu einer der zwei Bühnen pilgern muss, und schon bald haben wir "Full House" unter unserem improvisierten Blachenzelt. I was there when the crowd was coming...




FREITAG, 20. JULI 14:00 UHR

Weil dem Ändoots,

Drummer beider Bands (zumindest für dieses Festival) das Bass-Drum Pedal kaputt gegangen ist und weil das Benzin für den Generator dann auch irgendwann mal während des einstündigen "Fire-on-the-Mountain"-Jams unter der Leitung von Bobbel

ausgegangen ist, fahren einige Abenteuerlustige (Micha, Ändoots, Pascal) ins nächste grössere Kaff (Bad Hersfeld) um alle fehlenden Sachen aufzutreiben. Natürlich nicht bevor ein "Guter Morgen"-Doots die Runde gemacht hat und gewisse Freunde der flüssigen Nahrung das erste Bier geöffnet haben. Dafür stocken diese Abenteurer auf der Rückfahrt dann auch noch gleich den Biervorrat auf.

FREITAG, 20. JULI 20:00 UHR

Wieder sind abends beide Bands gespielt

und der ominöse Boogie-Man (immer mit Sonnenbrille, Schlapphut und langem Ledermantel unterwegs) entert die Bühne und entführt die beiden Bands und ihre Zuhörer in die Welt des Blues und Rock´n´Roll der 50er Jahre. Für


SAMSTAG 21. JULI, nachmittags
waren dann diverse Workshops angesagt (Wind of Change, Whole Lotta Love, Acid/Easy (AC/DC Cover) und viele mehr. Richtig durchsetzen konnte sich aber nur der Schrauber-Workshop. Das führt dann so weit, dass nach einer halben Woche Tour alle nur noch "geworkshoppt" sind und nicht mehr "gebaut", "geschraubt" oder "gedootst".

Am späteren Nachmittag spielen dann beide Bands noch je ein Set; und wieder ziehen wir viele Vorübergehende an, die stehen bleiben oder grad ganz gebleebe sind, mitdootsen, etwas zu trinken bringen (Bandmatrazen mit Sekt), fotografieren, filmen oder zum Sound tanzen. Derweil geht Geuermichi am Bass voll ab:


Es hat sich inzwischen offenbar auf dem ganzen Festival herumgesprochen, dass es da ein Schweizer Zelt gibt, wo groooooosss gedootst wird und etwa im Halbstundentakt schauen irgendwelche Freaks vorbei, die uns etwas von unserem Doots abkaufen wollen. Die Standardantwort lautet jeweils: "Wir haben selber zu wenig" (mit einem 25-Gramm-Klumpen in der Hand!) "aber mitrauchen kannste gerne".

SAMSTAG 21. JULI, abends
regnet es dann aber so gottsjämmerlich, und es wird so richtig schweinekalt, so dass wir unseren Instrumenten und dem Generator zuliebe auf weitere Konzerte am Abend verzichten. Es finden sich schliesslich alle zum URIAH HEEP Konzert auf der Hauptbühne ein, wo man klatschnass wird und von jenem spätabendlichen Auflug kehren dann einige nicht mehr zurück, sondern sumpfen in der Cocktailbar ab, während die anderen Tee mit Rum und heissen Met auf Gaskochern machen. Sija Doots-Drummer Love macht dann noch eine kleine Show als Feuerspucker.


Am SONNTAG, 22. JULI, etwa um 10:00 UHR morgens legen sich dann die letzen langsam schlafen. Die Gerüchte über zwei verschollene Tourcrewmitglieder (eines männlich, eines weiblich) sind auch schon am brodeln.
Infolge Regenfalls die ganze Nacht hindurch hat sich der kleine Weg am Abhang von unserem Zelt zu den Klos in einen Matschberg verwandelt, wo zwei wackere (Päsce und Fäbu) Workshop im Blachenschlitteln abhalten: vorbeigehnde Festivalbesucher werden angehalten, auf eine Blache gesetzt und den Matschhügel herunter gezogen. Unsere direkte Zeltnachbarin dokumentiert dies fotografisch und verknipst etwa 3 Filme in eineinhalb Stunden.

Zum Glück haben wir am SONNTAGABEND dann mehr Glück mit dem Wetter und beide Bands können noch einmal voll aufdrehen - aber natürlich erst, nachdem das obligate BURG HERZBERG-Fondue verspiesen wurde und die letzte Band (Embryo) von allen Beteiligten kommentiert wurde. Arie:"E chli intellektuell" Geuer: "Isch eifach en Seich!" (das war ja gemeint!) Marc: "Also jetz hani Luscht zum Jamme!"


MONTAGMORGEN 23. JULI 6:00 UHR

Als dann der letzte Ton von GINGERS Konzert erklingt, ist es doch schon tatsächlich wieder hell und es sind noch immer ca 30 Leute vor unserem Bühnenzelt am abfeiern. Der letzte Workshop an jenem Festival schenkt den Deutschen dann noch eine neue Nationalhymne und uns Schweizern auch eine verhendrixte Version der eigenen.

MONTAG 23. JULI 12:00
ist dann Tagwache angesagt. Zelte werden abgebrochen, leere Flaschen ins Dorf zurück gekarrt in der Hoffnung auf Flaschenpfand, Adressen ausgetauscht und Erinnerungsmomente aufgefrischt. Als wir dann zwei Stunden später losfahren rutscht uns das erste Souvenir vom Herzberg-Festival über die Windschutzscheibe vom Autodach herunter: eine Gabel ist da noch gebleebe und mit ihr ein total verregnetes Steak, was da oben vor mindesten 48 Stunden hundesicher platziert worden ist.

MONTAG, 23. JULI, 20:30 UHR

Viele (Ver)Fahrstunden später trifft sich dann die ganze Gesellschaft wieder beim Hans in Wolframs-Eschenbach nahe Nürnberg. Der Hans ist ein grosser AOXOTOTOXOA-Fan und bietet den zwei Bands auf Tour für 2 Tage Asyl: wir können duschen, werden grossartig bekocht (oder begrillt:Schweinemagen) und spielen dann spätabends noch je Band ein Akustikset in Hansens Gartenbühnenpavillion. Inzwischen hat sich ein neues Dootser-Spiel montiert, das verlangt, dass man beim Weitergebem von Doots eine Rechenaufgabe stellen muss und wer sie zuerst löst, erhält den Doots. Dem Fäbu ist das aber zu blöde mit den Zahlen und dann fängt er Kreuzworträtselfragen zu stellen:
Fäbu: "Begabung mit 5 Buchstaben"
Jemand aus der Runde: "Talent!"
Nochmals Jemand aus der Runde: "Ja aber Talänt het doch 6 Buechstabe"
Fäbu: "Jä, chunt dänk druff ah wie mers schriibt"


DIENSTAG, 24. JULI 9:00 UHR
Früh am Morgen stehen die ersten schon wieder auf: die einen wegen des Hundes, die anderen weil sie aufs Arbeitsamt müssen. Schon bald hat der Hans ein grossartiges Frühstückbuffet mit frischgebackenen Brötchen montiert. Danach kriechen die einen noch einmal in den Schlafsack, die anderen fahren nach Nürnberg und decken sich in einem Musikladen mit Saiten und anderem Zeug ein (ist halt schon ein rechtes Stück günstiger im Vergleich zu der Schweiz!).


Am DIENSTAGABEND UM 18:00 UHR trifft sich dann die ganze Tour-Family wieder in Nürnberg beim Griechen. Da wird schon mal vor dem Essen Ouzo geext - das wird ja noch ein heiterer Abend werden! Inzwischen sind der richtige AOXOTOXOA Drummer, Dr. Knebel, der in der Schweiz gebleebe war und ebenso Roadie Thilo, der uns am Freitagabend verlassen hat und gehasenheidet war, auch wieder zur Tourfamily gestossen und während wir auf der Pegnitzbühne gesoundcheckt sind, führt er einen grossartigen Workshop durch und dreht einen Doots nach dem andern für die Bühne. (Und ich dachte immer der Roadie sei der, der alles verkabele und so... unserer sieht seine Aufgabe offenbar woanders. Grooosss!)


MITTWOCH, 25. JULI, früher Nachmittag

Nach einer durchgeklopften Nacht wachen die einen im Hotel Meli, die andern in der Pegnitz auf. So langsam trudeln dann alle wieder beim Hans ein, wo es bereits wieder Leckeres ab dem Grill gibt. Inzwischen hat sich die Tour-Family um weitere Schweizer Menschen und Hunde erweitert: der WAT ist mit Freundin angereist, ebenso die Denise, Francoise mit ihren zwei Hunden und der Mösli mit seinem Vierbeiner.

MITTWOCH 25. JULI 20:00 UHR

Für Hans und unsere Landsmänner spielen wir wieder in Hansens Gartenpavillion ein paar Sets. Seit dem Klopferabend in der Pegnitz haben wir auch noch einen nürnbergischen Einheimischen als Touranhängsel, über die Angenehmheit dessen Gesellschaft sind wir uns nicht ganz einig: den einen geht er mit seinem esoterischen Gebabbel ziemlich auf den Geist - die andern jammen mit ihm ab.


DONNERSTAGMORGEN 26. JULI 11:00
ist Tagwacht. Wieder alles eingepackt und wieder nordwärts gefahren. Diesmal ist unser Ziel das DANCING BEAR OPEN AIR in Wolfsbehrigen bei Eisenach. Wir sind also geostet. So sehr geostet, dass sogar vor vergessenen sowjetischen Landminen gewarnt wird und man solle doch die Wege nicht verlassen!!!!

DONNERSTAGABEND 26. JULI 20:00 UHR

Die GINGER JAM BAND hat die Ehre dieses Festival am Donnerstagabend im Rahmen der HAS Revival Night zu eröffnen und kurz darauf trudeln auch noch LAST AVENUE ein, die mit ihrem straighten rockigen Sound und einigen zum Anlass passenden Covers überzeugen. Den Abend schliessen dann AOXOTOXOA mit einem langen, psychedelischen Set. Irgendwann geht dann mal dem Drummer "der Pfuus" aus und dann wars das halt.


Von FREITAG, 27. JULI
hat die Berichterstatterin nicht viel mitbekommen, weil sie an jenem Tag gebielefeldet war und ihren Kumpeln von SIENA ROOT einen Besuch abgestattet hat, die da am KRACH AM BACH-FESTIVAL gespielt waren. Tourhund Chica wurde also in Obhut von GINGER-Gitarrist Marc und Roadie Thilo abgegeben.
Die Nachmittage zwischen dem Aufstehen und den Shows vergehen meistens mit viel Chillen


glapf
und ab und an auch mal einer Runde App:

(App=Appenzeller Schnaps, Lieblings-Getränk aller Arctic Monkeys Fans (Fäbu4Days) und Tourbleier).


SAMSTAG, 28. JULI 13:00 UHR

Als die Berichterstatterin dann knappe 24 Stunden später zurückkehrte regnete es grade mal wieder und ein Grossteil der Tourfamily war "gesprudelt" im naheliegenden Bad Langensalza. Die einen mussten sich sogar extra bei DANCING BEAR-Chef und Dead-Merch-Lieferant für die Schweiz Oskar ein neues Shirt kaufen, weil sie keine frischen Klamotten mehr hatten und weil man ja nach dem Wellnessbaden schon ganz gerne saubere Wäsche anzieht.

SAMSTAG, 28. JULI 16:00 UHR

Nachdem sich die einen oder andern etwas länger oder kürzer verfahren hatten, wurde - sobald die GINGER Jam Band komplett war - mit dem Soundchecken begonnen, und dann waren die einen noch schnell geeisteet (Eistee mit Inhalt!) bevor GINGER abermals die Bühne bestieg und den letzten Abend eröffnete. Während des Konzerts trudelten dann die letzten Verspäteten noch ein und als wir von der Bühne stiegen, war die Welt so schön bunt und freundlich. Es folgte ein Tourfotoshooting auf den Heuballen, was eine ziemliche Organisation war, alle auf ein Bild zu bringen. Danach waren noch etliche weitere geeisteet oder gepilzt und für den Rest des Abends konnte man einige abdriften, in den Feldern herumspazieren, Frisbee spielen oder keinen Doots mehr schrauben können sehen. An jenem Abend gaben noch einmal alle Vollgas und der nächste Morgen war dann um einige Gerüchte reicher: wer bei wem im Zelt oder Bus geschlafen hat, ist immer eine willkommene Zutat für die Tourgerüchteküche.


SONNTAG 29. JULI 11:00 UHR

Eigentlich wäre nach Geuerplan jetzt etwa Tagwacht. Da der Michi aber noch schläft, treffen sich dann die wenigen aufgestandenen mal im Schulzimmer bei Frühstücksbuffet wo sich Bands vom Vorabend genauso wie Festivalbesucher die schweren Köpfe in die Hände stützen und den Kater mit Kaffee zu vertreiben suchen. Einige tauschen Adressen aus, bevor sie fahren, die meisten sind nach dem Frühstück aber noch einmal gebettet. Zwischen 15 und 16 Uhr fahren dann die 6 Schweizer Autos alle ab, nicht ohne sich überschwänglich verabschieded und noch viel Geblei ausgetauscht zu haben.


MONTAGNACHT 30. JULI 00:30 UHR

Nach vielen Stunden Stau kommen wir endlich in Zürich an. Ich werde netterweise noch auf ein spätes Abendessen eingeladen, bevor ich die letzten 20km unter die Räder nehme und spätnachts im MISTY FOREST VIEW CLUB ankommen, wo die Tour ja schon bald weitergehen wird...

nepal, nepal

ist ein bisschen wie europa. echt. no joke.
vor allem kathmandu, wo ich noch immer bin. ja man glaubt es kaum. ich hab da echt ne stadt gefunden, die zwar null alternativ ist, gross, stinkig, laermig, verkehrsueberfuellt und mit dem etwas hochnaesigen-sophistischen hauptstadt-groove schwingt, die mir dennoch gefaellt.

trotz der politischen situation ist das leben hier mit positiver energie angefuellt (das kommt ganz klar vom buddhismus und die "slums" hier sehen im vergleich mit indischen echt villenmaessig aus.


ein bisschen erinnert es mich an neapel hier. vielleicht hat das auch etwas mit der namensaehnlichkeit zu tun.


inzwischen hab ich meinen hebraeischlehrer wieder getroffen, der es glaub auch verdient, mal hier genannt zu werden, yogev heisst er, weils inzwischen doch echt was schoenes zwischen ihm und mir geworden ist, das ueber sportliche betaetigung und gegenseitig sprachen beibringen (was ja auch schon viel ist) und freundschaft hinausgeht.



jahaa. und mein knie. wird nicht wirklich besser und vor allem vor der fliegerei hab ich n bisschen n ungutes gefuehl, diese unbeweglichkeit im flugzeug ist echt gift fuer was auch immer sich momentan unter meiner kniescheibe abspielt.. ayurvedische medizin hilft nicht wirklich...


das heimkommen ist also echt kein einfacher schritt fuer mich, klar ich freu mich aufs daheimsein und alle leute wieder sehen und gigs und bands und kochen und hund und family und vor allem WOODSROCK.
aber...


aber...



aber...



ich hab eben echt viel, das mich hier in der ferne zu hause fuehlen macht.

kathmandu

beruehmt, beruechtigt und vor allem peaceful. shanti, shanti.

habe etwa das guenstigste zimmer das man in ganz kathmandu bekommen kann / israeli feilschtechnik. sowieso glauben hier wieder mal alle, ich sei auch ne israelin und obwohl ich meine jungs aus ladakh irgendiwe die ganze zeit verpass, hab ich schon wieder neue typen am hals :)
hab mir mein knie an gedeppert und im moment tuts recht weh vor allem beim treppensteigen, aber ich hab n ayurvedischen doktor und der hat mir ne salbe gegeben, die hilft echt.
ausserdem hab ich auch meine erste yoga lektion hinter mir.. schon noch ne spassige sache...

ich werde definitiv nicht auf dem landweg heimkommen, sondern per luft.. hab am 28 n flug von kathmandu nach delhi, von delhi nach bombay von bombay nach paris cdg und von paris cdg nach zuerich. 24 stunden in flughaefen und airplanes, in vier verschiedenen..nun ja was solls... bin ja sonst sehr gruen..

agra

ist n bisschen wie jaipur. same, same, but different, wie man hier zu lande zu sagen pflegt.
taj mahal kostet 750 rupien eintritt.. das sind fast 30.- nicht viel fuer schweizer verhaeltnisse, aber wenn man bedenkt, dass ich mit 10 franken am tag sehr gut zurecht komme,, und wenn ich denke wie viel davon in private taschen fliesst, agra ist korrupt wie nur etwas,, die verfilzsteste stadt in indien, denk ich mal, dann muss ich mir das nochmal gut ueberlegen.

auf alle faelle gehe ich morgen mit dem nachtzug nach nepal und ich kann s kaum erwarten all meine weirden israeli typpen wieder zu sehen, die zwei coolsten haben sich vorher nicht gekannt und reisen jetzt zusammen!!!!! d waelt isch es dorf...

rishikesh

hier hat es tausend tempel und millionen pilger. ausserdem ist es sehr heiss

die beatles waren auch hier und haben die yatra medidation okkult und beruehmt gemacht. fuer mich zu viel remmidemmi und n haufen deutsche. ich ziehe also morgen weiter nach nainital.
dort hat es einen huebschen see und das wars dann.

von dort aus kommt man auch ziemlich easy nach nepal.


ich hab mich inzwischen wieder von der israeli crew abgesetzt (inklusive meinem hebraeisch lehrer) und das ist ganz gut so, denn in einer woche ist in nepal wieder fullpower 24hour (so sagen die inder dem israelischen partyspirit..,hat was) angesagt, jello kathmandu!!!
(jelo heisst "go to" auf hindi.)
inzwischen versuche ich n bisschen mehr an meinem roman zu schreiben, kreative inputs kriegt man ja hier genug, aber die praktische arbeit... :)

ich kann echt kein deutsch mehr, das hab ich definitiv heut bemerkt

still dharamshala

nun bin ich schon seit mehr als 10 tagen im dharamsala.

ich habe tatsaechlich geschafft, meinen israelischen "freund" wiederzutreffen (jahaaa. man staune... auf alle faelle trainieren wir fleissig - wir sind immer noch auf etwa 2000 metern ueber meer. dass ich davon nichts mehr merke, ist ja wohl klar. perfekt akklimatisiert).
im moment belege ich einen kurs in hindi hier (kein witz. ziemlich spassige sprache und recht einfach. ap ke sa he? wie geht es?)und mein hebraeisch wortschatz wird von tag zu tag besser. ich kann schon fluchen und leute zum teufel jagen. mehr braucht es kaum.

palaestina ist leider kein thema, die meisten israelis hier sind party orientiert. politik ist kein thema.


ueber morgen gehe ich weiter nach rishikesh und von dort aus jello nepal!!! natuerlich will ich unterwegs noch das taj mahal abknipsen. aber goa ist gestrichen.
es gibt einen trek zum basecamp von annapurna, 4500 meter... waer n versuch wert.



leider pisst es hier die ganze zeit und wenn man nicht aufpasst wird man krank. aber ich hab zum glueck n gutes immunsystem.


frage an simi: rechnung von uni fuer semestergebuehren gekommen?? wenn nicht, hab ich n problem. weil offenbar die elektronische anmeldung nur halbherzig funktioniert hat anfangs. anfangs das war kurz bevor ich gegangen bin. bitte um rueckmeldung.


liebe gruesse und eine heftige umarmung an alle die das hier lesen.
\no reason to worry, mir geht es echt gut. psychisch, physisch, mental, whatsoever. ich hab alles was ich brauche.

seid gedrueckt

arie

dharamsala

jaa, dharamsala ist ein guter platz. vor allem in den kleinen doerfern oberhalb vom mc leod ganj (sitz vom dalai) ist es sehr friedlich.

meinen hebraeischlehrer aus leh verpass ich zwar irgendwie die ganze zeit aber - wie koennte es auch anders sein - in meinem guesthouse haengen n paar gute leute ab. israelis.what else.


hab gestern abend n gutes erlebnis gehabt, war ne ganz gute erfahrung aber im moment kann ich das noch nicht in worte fassen. schon gar nicht mehr in deutsche.

in n paar tagen werde ich weiter ziehen nach shimla und dann nach rishikesh und von dort aus sehr warscheinlich nach NEPAL!!!!!

vashisht

near manali


war trekken. einen tag sind wir 1500 hoehenmeter aufgestiegen, mit tagesgepaeck. und das auf einer basis von 3000 muem. wahnsinn. ging ziemlich gut.

nun bin ich wieder im tal und wieder mit israelis am abchillen. geht gar nicht anders da.


shalom

manali

noch immer im himalaya, und das wird fuer die naechste zeit auch so bleiben. goa ist definitiv gestrichen...

nein sitar kann ich noch nicht, aber wir jammen und singen viel (hotel california ist der dauerbrenner bei den israelis...)

ja, im allgemeinen kann man sagen, einmal israeli immer israeli oder so... auf alle faelle komm ich von den leuten nicht mehr los und langsam kann ich mich auch schon ein bisschen auf hebraeisch verstaendigen, kein witz!!! nach zwei wochen..

hatte in leh einen sehr guten lehrer, netter typ (und gutaussehend.. hmm), auch n gitarrist.



auf alle faelle. trekking in leh ins wasser gefallen, weil einfach zu teuer. 40 dollar pro tag. hallo? bin hier in manali was am organisieren. danach gehts weiter nach dharamsala wo ich meinen "lehrer" wieder treff...


heut ist mir grad aufgefallen, dass es mir nicht mehr komisch vorkommt, dass alle welt um mich herum hindi oder tibetisch oder hebraeisch - etwa 9 von 10 backpackern sind israelis... - quasselt und ich kein wort versteh...

leh

nach ein paar tagen in delhi hab ich mich weiter nordwaerts bewegt.
der monsun tagt momentan vor allem um goa und bombay. es gab einen riesen mudslide (erdrutsch) dort und ich kann mich echt gluecklich schaetzen,den verpasst zu haben.

nach delhi bin ich nach srinagar gefahren, 26 stunden im bus.
srinagar liegt im kashmir und der ist momentan sehr ruhig. im allgemeinen ist das was man in europa ueber kashmir hoert ziemlich ueberdreht und tut vor allem den kashmiri unrecht. natuerlich versuchen die einen dort dauernd, teppiche zu verkaufen, aber auch kashmir und pashmina schals sind grosse renner. und ziemlich billig.


in kashmir war ich auf einem luxus hausboothotel - ein traum.

nach 5 tagen kashmir bin ich dann weiter nach leh gefahren, wo ich jetzt schon den dritten tag bin. leh ist die hauptstadt von ladakh, grade an der tibetischen grenze. es hat extrem viele tibetische fluechtlinge hier - man kann also echt tibetisch essen und an jeder ecke kann man handmade decken und jacken und textilien und schmuck aus tibet kaufen.
daneben hat es hier auch millionen von israelis, etwa 80 prozent der touristen. der rest ist ami oder franzoesisch. hab also seit wochen kein deutsch mehr gehoert oder benutzt.
mit 5 israelis - maennlich zwischen 20 und 27 - bin ich momentan auch unterwegs und langsam hab ich schon n paar hebraeische woerter drauf.

leh liegt etwa 3500 meter ueber meer, dennoch ist es sehr warm , mittags etwa 30 grad. bis jetzt hab ich also noch kein einziges mal den pullover oder die regenjacke hervorholen muessen.

vielleicht schreibe ich meine route um, und geh nach nepal - haengt davon ab, wieviel ein flugticket nach bombay kostet - aber das ist noch diskussionsbeduerftig.


mitte naechste woche brech ich dann wahrscheinlich mit ein paar hollaendern zu einem 1wochen trek durch den himalaya (der ueber ein paar 5000er paesse fuehrt) auf. im allgemeinen hab ich wenig probleme mit der hoehe, gestern sind wir zu einem tempel aufgestiegen, etwa 200 hoehenmeter in 20 minuten geschafft, klar, man muss manchmal etwas verschnaufen, aber der koerper erholt sich ziemlich schnell wieder.

ladakh - so heisst die region - ist auch n ziemlich beliebtes ziel fuer toefffahrer, es hat hier fantastische bergpaesse und an jeder ecke kann man eine enfield fuer 300 rupien ( das sind etwa 10 franken) pro tag mieten.


ich meld mich wieder, wenn ich vom trek zurueck bin und hoffe, euch gehts allen gut

shanti (peace!)