GINGER winter shows (Part IV)
...nach einer langen Nacht im White Rabbit und einer kurzen Nacht bei Hajo ist am nächsten Tag die Weiterfahrt angesagt: etwa 450km müssen wir unter die Räder nehmen, um zu unserem Silvester Gig in Wolfsbehrigen zu kommen. Wir rechnen dafür mal vorsichtshalber 5 bis 6 Stunden ein.
Nach gut der Hälfte des Weges - (Marc fährt den grössten Teil der Strecke heute daher auch der exorbitant hohe Benzinverbrauch) - legen wir eine Raststättenpause ein, wo die Berichterstatterin wegen ihrer gesunden Lebensweise geneckt wird ("Was, du issisch e Frucht? Uf dä Tour?"), während sich andere einen Burger oder das Schnipo-Menü gönnen. Ich verkneife mir einen Kommentar in die Richtung von "Ja, in 10 Jahren bereust du schon noch, dass du dich nicht gesünder ernährst".
Dann werden wir noch angebleit von einem Chick, das nach Hildesheim muss und bei uns ein Wegstück mitfahren will. Wir witzeln schon über ein zukünftiges Groupie und ob wir sie nicht auch überzeugen sollten, nach Wolfsbehrigen zum Silvester mit uns zu kommen.
Also quetschen wir uns etwas enger auf die Rückbank und während Marc weiter fährt, macht Micha den Geek-Test mit uns (aus der Sonntagszeitung). Ich bestehe als "knapp nicht gegeekt". Während der Weiterfahrt hören wir uns Ausschnitte aus den Kanal-K-Sessions an und lachen uns alle halb krumm über unser Geblei.
Knapp 100km vor dem Ziel ertönt ein ohrenbetäubend-schepperndes Klappern vom rechten Vorderrad her. Der Bus holpert etwas und alles schreit durcheinander:
"Reifen geplatzt!" - "Attentat!" - "Bremsen! Bremsen!".
Schnell lenken wir das Fahrzeug auf den Pannenstreifen und schauen uns die Bescherung an. Die Innenverschalung des vorderen rechten Radkastens hat sich gelöst und knallte während der Fahrt gegen den Reifen. Dabei hat sie sich schon teilweise abgerieben. Die Stosstange ist auf der Höhe des Rades ist von einem Loch durchbohrt, das aussieht, wie von einem Geschoss gemacht.
Da ja ein guter Rowdie alles mit Gaffa-Tape flickt und ein guter Musiker sowieso (ein schlechter hat keines mit dabei), ist das Problem rasch behoben und die Weiterfahrt versüssen wir uns mit Spekulationen über die Ursache dieses mysteriösen Loches. Am beliebtesten ist natürlich Bleiermichas Theorie vom Sniper, dem Heckschützen am Autobahnrand.
Eine richtige Tour ist das, mit Sex, Crime und Rock´n´Roll!
In Wolfsbehrigen angekommen (das Groupie "setzen" wir 50km vor dem Ziel an einer Tankstelle wieder aus - von da an fährt Ändu) tragen wir schnell unser Gear aus dem Auto, stellen auf, machen einen Mini-Soundcheck (Amps an - Gitarre ein - Klingt: Ja gut, ok. Das wars) und dann legen sich die meisten schlafen. Die Berichterstatterin macht allerdings einen Spaziergang mit Tourhund "Glapf" Chica über die Wolfsbehringer Felder und wird danach von der 12-jährigen Tochter eines Deadheads belagert, die etwas "gebleebe" ist.
Irgendwann kriechen dann die Jungs wieder aus den Betten und der P.A. Mensch Thoralf montiert sich auch (allerdings mit einem Riesen-Glapf: "Kannst du bitte die Gitarre auf meinem Monitor lauter machen?" - "Geht klar. Ok so?" - "Nein ich hör noch immer nix" - "Dafür hör ICH jetzt den Marc extrem laut!") und wir bringen es schliesslich tatsächlich noch zu Stande, einen richtigen Soundcheck zu machen.
Während Bobbel dann das erste Set zum Aufwärmen spielt, stürzen wir uns auf das grossartige Buffet (Danke, Jeanette!).
Wir spielen ein erstes Set, danach ist der "Glapf am Zwölfi" (Mitternacht=Jahreswechsel) angesagt.
Was danach folgt, lässt sich nur noch schwer in zusammenhängenden Sätzen beschreiben, daher gebe ich es möglichst realitätsgetreu wieder:
Eistee,
ein weiteres Set,
Glapf Gha,
Herr Hochwürden (der Behringer Pfarrer ist schon ein cooler Typ!),
Corinna und ihr Absturz,
noch ein Mal ein Set,
plötzlich sind es viel weniger Leute,
ein Blei-Freies P.A.,
Bleier-Lounge mit Manni&Oskar,
Gesundheitskonzept (Ändu nimmt einen Zug vom Doots, hustet&meint "Scheisse, das Tourleben ist ja doch ziemlich ungesund. Also nächstes Mal müssen wir ein Gesundheitskonzept für die Tour entwickeln bevor wir losfahren", Arie darauf: "Ja, heute Mittag als du dich noch über mich lustig gemacht hast wegen der Frucht wollte ich fast sagen "Wart nur, in zehn Jahren bereust du es. Aber eigentlich hätte ich sowieso sagen müssen: "Ja wart du nur, in 1O STUNDEN! bereust du es"), Corinna taucht wieder auf,
Gästebuch-Nacherzählung,
Led Zeppelin als grösste Bleierband,
etc etc etc...
...irgendwann gegen den frühen Nachmittag sind alle wieder ungeglapft und kriechen aus ihren Betten/Schlafsäcken und das grosse Fressen am immer noch sehr reichhaltigen Buffet geht weiter (oder hat gar nie aufgehört), Leute hats auch noch immer welche da, die "Rock´n´Roll-Livemusik!!" schreien und noch mehr hören wollen und drum spielen wir halt noch ein Mal zwei Sets.
Wieder ein Mal montiert sich danach die Bleier-Lounge um die GINGER Jam Band - diesmal allerdings ungeglapft, weil wir ja morgen wieder früh fahren müssen...
...so neigt sich auch diese kleine Tour schon wieder ihrem Ende zu.
Nach gut der Hälfte des Weges - (Marc fährt den grössten Teil der Strecke heute daher auch der exorbitant hohe Benzinverbrauch) - legen wir eine Raststättenpause ein, wo die Berichterstatterin wegen ihrer gesunden Lebensweise geneckt wird ("Was, du issisch e Frucht? Uf dä Tour?"), während sich andere einen Burger oder das Schnipo-Menü gönnen. Ich verkneife mir einen Kommentar in die Richtung von "Ja, in 10 Jahren bereust du schon noch, dass du dich nicht gesünder ernährst".
Dann werden wir noch angebleit von einem Chick, das nach Hildesheim muss und bei uns ein Wegstück mitfahren will. Wir witzeln schon über ein zukünftiges Groupie und ob wir sie nicht auch überzeugen sollten, nach Wolfsbehrigen zum Silvester mit uns zu kommen.
Also quetschen wir uns etwas enger auf die Rückbank und während Marc weiter fährt, macht Micha den Geek-Test mit uns (aus der Sonntagszeitung). Ich bestehe als "knapp nicht gegeekt". Während der Weiterfahrt hören wir uns Ausschnitte aus den Kanal-K-Sessions an und lachen uns alle halb krumm über unser Geblei.
Knapp 100km vor dem Ziel ertönt ein ohrenbetäubend-schepperndes Klappern vom rechten Vorderrad her. Der Bus holpert etwas und alles schreit durcheinander:
"Reifen geplatzt!" - "Attentat!" - "Bremsen! Bremsen!".
Schnell lenken wir das Fahrzeug auf den Pannenstreifen und schauen uns die Bescherung an. Die Innenverschalung des vorderen rechten Radkastens hat sich gelöst und knallte während der Fahrt gegen den Reifen. Dabei hat sie sich schon teilweise abgerieben. Die Stosstange ist auf der Höhe des Rades ist von einem Loch durchbohrt, das aussieht, wie von einem Geschoss gemacht.
Da ja ein guter Rowdie alles mit Gaffa-Tape flickt und ein guter Musiker sowieso (ein schlechter hat keines mit dabei), ist das Problem rasch behoben und die Weiterfahrt versüssen wir uns mit Spekulationen über die Ursache dieses mysteriösen Loches. Am beliebtesten ist natürlich Bleiermichas Theorie vom Sniper, dem Heckschützen am Autobahnrand.
Eine richtige Tour ist das, mit Sex, Crime und Rock´n´Roll!
In Wolfsbehrigen angekommen (das Groupie "setzen" wir 50km vor dem Ziel an einer Tankstelle wieder aus - von da an fährt Ändu) tragen wir schnell unser Gear aus dem Auto, stellen auf, machen einen Mini-Soundcheck (Amps an - Gitarre ein - Klingt: Ja gut, ok. Das wars) und dann legen sich die meisten schlafen. Die Berichterstatterin macht allerdings einen Spaziergang mit Tourhund "Glapf" Chica über die Wolfsbehringer Felder und wird danach von der 12-jährigen Tochter eines Deadheads belagert, die etwas "gebleebe" ist.
Irgendwann kriechen dann die Jungs wieder aus den Betten und der P.A. Mensch Thoralf montiert sich auch (allerdings mit einem Riesen-Glapf: "Kannst du bitte die Gitarre auf meinem Monitor lauter machen?" - "Geht klar. Ok so?" - "Nein ich hör noch immer nix" - "Dafür hör ICH jetzt den Marc extrem laut!") und wir bringen es schliesslich tatsächlich noch zu Stande, einen richtigen Soundcheck zu machen.
Während Bobbel dann das erste Set zum Aufwärmen spielt, stürzen wir uns auf das grossartige Buffet (Danke, Jeanette!).
Wir spielen ein erstes Set, danach ist der "Glapf am Zwölfi" (Mitternacht=Jahreswechsel) angesagt.
Was danach folgt, lässt sich nur noch schwer in zusammenhängenden Sätzen beschreiben, daher gebe ich es möglichst realitätsgetreu wieder:
Eistee,
ein weiteres Set,
Glapf Gha,
Herr Hochwürden (der Behringer Pfarrer ist schon ein cooler Typ!),
Corinna und ihr Absturz,
noch ein Mal ein Set,
plötzlich sind es viel weniger Leute,
ein Blei-Freies P.A.,
Bleier-Lounge mit Manni&Oskar,
Gesundheitskonzept (Ändu nimmt einen Zug vom Doots, hustet&meint "Scheisse, das Tourleben ist ja doch ziemlich ungesund. Also nächstes Mal müssen wir ein Gesundheitskonzept für die Tour entwickeln bevor wir losfahren", Arie darauf: "Ja, heute Mittag als du dich noch über mich lustig gemacht hast wegen der Frucht wollte ich fast sagen "Wart nur, in zehn Jahren bereust du es. Aber eigentlich hätte ich sowieso sagen müssen: "Ja wart du nur, in 1O STUNDEN! bereust du es"), Corinna taucht wieder auf,
Gästebuch-Nacherzählung,
Led Zeppelin als grösste Bleierband,
etc etc etc...
...irgendwann gegen den frühen Nachmittag sind alle wieder ungeglapft und kriechen aus ihren Betten/Schlafsäcken und das grosse Fressen am immer noch sehr reichhaltigen Buffet geht weiter (oder hat gar nie aufgehört), Leute hats auch noch immer welche da, die "Rock´n´Roll-Livemusik!!" schreien und noch mehr hören wollen und drum spielen wir halt noch ein Mal zwei Sets.
Wieder ein Mal montiert sich danach die Bleier-Lounge um die GINGER Jam Band - diesmal allerdings ungeglapft, weil wir ja morgen wieder früh fahren müssen...
...so neigt sich auch diese kleine Tour schon wieder ihrem Ende zu.
arie - 5. January, 17:20
kein geblei - mitbleien
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